Schon als Kind, schaute ich sehr gerne die alten Fotos der Familie an. Bald schnappte ich mir bei jeder Gelegenheit einen Fotoapparat und versuchte, den Augenblick festzuhalten.
1993, kurz nach meinem Umzug nach Lauda, hörte ich von einer Gruppe, die genauso fotobegeistert wäre wie ich. Seit diesem ersten Besuch ist die Fotogruppe Lauda ein fester Bestandteil meines Lebens.
Mir gefällt, mit den anderen unterwegs zu sein, gemeinsame Ausflüge, Besuch von Veranstaltungen, das harmonische Miteinander. Über die Jahre ist die Gruppe zusammengewachsen, man kennt sich, nimmt Anteil am Leben der anderen.
In unseren alten Räumen habe ich sehr gerne im Studio fotografiert, besonders die Portraitfotografie hat mir viel Spaß gemacht. Ich mochte es, die Menschen so zu fotografieren, dass sie sich selbst gefallen haben. Es wurde mir immer wieder gesagt, dass ich das sehr gut hinbekomme.
„ Ohne Fotografie ist der Moment für immer verloren, so, als ob es ihn nie gegeben hätte.“ Der Spruch von Richard Aveton ist genau das, was für mich das Fotografieren ausmacht. Schöne Augenblicke festhalten, Begegnungen, Orte, Menschen, um den Moment Jahre später noch einmal zu erleben.